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Ergonomie in Produktion & Verwaltung

Die Situation an Arbeitsplätzen im gewerblichen Bereich stellt sich häufig so dar:

  • Trotz technischer Hilfsmittel werden häufig Lasten von Hand gehoben und getragen
  • Vielfach wird im Stehen gearbeitet / wiederkehrende  Bewegungsabläufe werden falsch ausgeführt
  • Muskel-Skelett-System – insbesondere die Wirbelsäule mit den Bandscheiben – wird stark belastet

Auch an Bildschirmarbeitsplätzen sind die Belastungen ähnlich:

  • Bildschirmarbeitsplätze gehören ebenfalls zu den Arbeitsplätzen mit besonderen Belastungen
  • Gesundheitsbeeinträchtigungen werden von den Betroffenen vernachlässigt oder übersehen

Mit modernen Methoden analysieren wir die Situation Ihrer Mitarbeiter und erarbeiten gemeinsam mit den Betroffenen sinnvolle Lösungsvorschläge.

Auf Wunsch setzen wir die sogenannte Leitmerkmalmethode ein und entwickeln elektronische Fragebögen, um eine detaillierte Auswertung zu ermöglichen. So könnte zum Beispiel auch Gefährdungsbeurteilung der begangenen Arbeitsplätze vorgenommen werden.

  • Im Büro: Biofeedback-Analyse zur Vermittlung des Konzepts „Richtig sitzen“, bzw. „Richtiger Umgang mit Maus und Tastatur“

Mit Hilfe eines einfachen Biofeedback-Geräts (Messung der Muskelaktivität) werden ungünstige Haltungen „sichtbar“ und Strategien zu deren Vermeidung wirksam und dauerhaft vermittelt.

  • In der Produktion: Beurteilung der Situation an den Arbeitsplätzen nach Leitmerkmalmethode Die Leitmerkmalmethode ist ein Werkzeug zur Ermittlung der tatsächlich (objektiv) vorhandenen Arbeitsbelastung. Sie wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) entwickelt. Mit der Lastenhandhabungsverordnung von Dezember 1996 hat das System des deutschen Arbeitsschutzrechts ein neues wichtiges Hilfsmittel zur Minimierung und Beseitigung von Gesundheitsgefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten bekommen.
  • Erarbeitung von elektronischen Fragebögen Zur Auswertung werden einfache Fragebögen entwickelt, die zum einen von den Mitarbeitern (mit Hilfe durch uns) ausgefüllt werden. Zum anderen versuchen unsere Experten eine eigene Sicht auf die Verhältnisse an den Arbeitsplätzen zu bekommen und diese zu dokumentieren. Am Ende erfolgt eine Gegenüberstellung der Sichtweisen in Form eines detaillierten Berichts
  • Nachhaltig wirkende Maßnahmen Über Betreuung der Mitarbeiter über einen Zeitraum von 6 – 12 Monaten soll eine dauerhafte Verhaltensänderung erreicht werden. Gerne entwickeln wir zusammen mit den Verantwortlichen bei Ihnen im Betrieb ein Konzept zur nachhaltigen Umsetzung der Empfehlungen und Ergebnisse.Mögliche Interventionen können dabei sein:
  • Wiederholung der Analyse/Messungen um Veränderungen zu dokumentieren
  • Schulung von Multiplikatoren, die im Unternehmen in regelmäßigen Intervallen an erarbeitete Maßnahmen erinnern und diese begleiten
  • Ausarbeitung einer motivationsfördernden Aktion – eventuell mit einer Belohnung für die Mitmacher
  • Außerdem schlagen wir optional konkrete Maßnahmen zum effektiven Arbeitstechniktraining vor.

 


Unser 3-Stufen-Modell für den Themenschwerpunkt Ergonomie im Überblick
  • Wissensvermittlung durch Vortrag / Seminar „Ergonomie“ (häufig am Vortag des eigentlichen Aktionstages) mit größeren Gruppen oder der gesamten Belegschaft
  • Der eigentliche Aktionstag mit Analysen, Arbeitsplatzbegehung, Einsatz Leitmerkmalmethode, Gefährdungsbeurteilung, individuelle Ergonomieberatung (abgestimmt auf die Verhältnisse bei Ihnen vor Ort), Einsatz elektronischer Fragebögen
  • Schulung von Multiplikatoren, motivationsfördende Aktionen – z.B. „Innovationspreis – wie gestalte ich meinen Arbeitsplatz ergonomischer?“, Arbeitstechniktraining